Die Region Lombardei
Eine Antwort auf die wachsende Energie-Nachfrage und auf die Probleme
der Umweltverschmutzung
Territorialvision
Die Lombardei (9,4 Millionen Einwohner, mehr als 20% des BIP Italiens, über 800 000 Unternehmen, 12 Universitäten und 200 Forschungszentren) ist die am weitesten industrialisierte Region Italiens und weist somit eine der höchsten Verbrauchsstufen an Kraftstoff in Europa auf.
So viel versprechend diese Entwicklungen auch erscheinen, so muss jedoch erwähnt werden, dass die Region im Verbrauch von Biogas europaweit Platz sechs belegt.
Mittelfristig könnte die Verwendung von Biogas oder Biomethan sehr interessante Ergebnisse liefern, insbesondere für den vom Verteilungsnetz bisher unabhängigen Transport (beispielsweise den Transport von Flüssiggas unter minus 160°), wobei die Investitionen in die Infrastruktur gegenüber weiteren Kraftstoffen geringer ausfallen würden.
Kurzfristig zeichnet sich das Biogas nicht nur durch die Vorteile in der Distribution aus, sondern auch für die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in Produktionsstrassen, was ein enormes Wachstumspotential für Biomethan bedeutet.
Weiterhin lässt sich ein signifikantes Wachstum an Varianten im Sortiment der methannutzenden Fahrzeuge verzeichnen. Die Investitionen der Automobilindustrie in die Motoren und den Umweltschutz zeigen merkliche Fortschritte auf.
Nur 1% aller Fahrzeuge Italiens nutzen Methan als Kraftstoff.
Die Lombardei belegt den dritten Platz in der Anzahl der Methanfahrzeuge (nach Emilia-Romagna und Venedig); hat allerdings die höchste Wachstumsrate.
Die Sortiments- und Investitionsplanung der großen Automobilkonzerne sieht folgende Trends vor :
- Kurzfristig sollen mehr Modelle erdgasangetriebene Motoren beinhalten
- Biogas bietet als erneuerbare Energie die interessanteste Alternative, da es kompatibel mit den letzten Entwicklungen der Motoren (begrenzte Raffination für das Bioimethan) sowie mit dem Sortiment der Erdgasfahrzeuge ist. Des Weiteren birgt es reelle Vorteile in puncto Vertriebskosten
Die Mischung aus Erdgas und Wasserstoff könnte sich langfristig als wohl bester Übergang zur alleinigen Nutzung des Wasserstoffs erweisen.















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