Rom
Eine nachhaltige Strategie
Ergebnisse und Entscheidungen
Der einzige Lieferant für Biogas in Rom ist die Mülldeponie und Biogasanlage Malagrotta, die im Besitz einer privaten Firma ist. Behandelter und danach auf der Deponie gelagerter Müll erzeugt eine beträchtliche Menge an Biogas, das zum Großteil zur Speisung des eigenen Stromkraftwerks von Malagrotta benutzt wird, teilweise aber auch dazu, Biomethan für die Müllabfuhrfahrzeuge der AMA zu liefern.
In Anbetracht dessen, dass Malagrotta in Kürze gesättigt sein wird und um die Versorgung mit Biogas sicherzustellen, hat Rom die Untersuchung von anderen und integrierten Formen der Müllbehandlung zu einer strategischen Priorität gemacht, wobei hierbei die Trennung von organischem Müll von besonderem Interesse ist. Insbesondere hat die AMA eines der städtischen Müllbehandlungswerke im Stadtgebiet (am Standort Maccarese, wo derzeit Kompost hergestellt wird) als eine Quelle für die Deckung des städtischen Bedarfs an Biogas identifiziert.
Eine solche Vision würde tatsächlich den Lebenszyklus von Biogas vervollständigen. Daher ist Rom an einer Untersuchung der Möglichkeit der Nutzung eines Teils der organischen Abfälle (65.000 Tonnen/Jahr) in einer neuen anaeroben Anlage zur Produktion von Biogas interessiert, die schätzungsweise 10.000.000 Nm3 Roh-Biogas (davon 1.800.000 Nm3 Biomethan) liefert. Diese würden sowohl für die Energiegewinnung, als auch als Kraftstoff für Automobile benutzt werden.















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