Großraum Lille
Auf dem Weg zu einem im Jahre 2011 100%ig sauberen öffentlichen Nahverkehr
Frühere Erfahrungen
1990
- Erste Experimente mit der selektiven Müllsammlung.
- Die Stadtgemeinde Lille richtet im Rahmen ihrer Energiepolitik ein neues Projekt zur Verwertung von Klärschlamm aus seinen Klärwerken ein. Dieses Programm sah den Bau einer Gaswaschanlage für die Gase aus der Vergärung dieser Klärschlämme und die Verwendung dieser Gase als Kraftstoff in für diesen Zweck umgebauten Bussen vor.
Seit 1994
- Experimentelle Herstellung von Methankraftstoff aus Biogas in der Aufbereitungsanlage Marquette. Diese speist 4 Busse.
1999
- Gemeindebeschluss: Die Busflotte mit Dieselbetrieb nach und nach auf Busse mit Erdgas- und Biogasbetrieb umzustellen.
2003
- 70.000 Tonnen saubere und trockene Abfälle, als auch 60.000 Tonnen Biomüll wurden wiederverwertet.
2004
- Die Gemeinde beschließt die Verwertung von Biogas aus der Methanisierung von Biomüll.
- Beschluss, die Produktionsanlage für Biokraftstoff der Kläranlage Marquette zu renovieren.
2005
- Bau der Verwertungsanlage für organische Abfälle (Centre de Valorisation Organique [CVO]) von Sequedin zur Verarbeitung von 100.000 Tonnen Biomüll pro Jahr.
- Bau des Depots für erd-/biogasbetriebene Busse in Sequedin. 100 der hier stationierten 150 Busse werden mit Biogas aus der CVO betrieben.
2007
- Inbetriebnahme der CVO. Herstellung von Biomethan, das einem Dieseläquivalent von 4 Mio. Liter pro Jahr entspricht.
Die gasbetriebenen Busse: rentabel und leistungsstark
Die kommerzielle Nutzung von 127 gasbetriebenen Bussen bestätigte ihre Zuverlässigkeit nach 16 Millionen km Betrieb und ihre wirt-schaftliche Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich zu Dieselfahrzeugen.
Verwertungsanlage für organische Abfälle















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