Stockholm: Anzahl von Biomethanbussen nimmt zu
Die für den öffentlichen Nahverkehr im Großraum Stockholm zuständige Firma SL kündigt den Anstieg der Biomethanbusanzahl auf 80 Fahrzeuge im Jahr 2009 an. Die SL, die sich bereits stark für erneuerbare Kraftstoffe eingesetzt hat, präsentiert Biomethan als einen Kraftstoff erster Wahl, nämlich als den "saubersten, heute verfügbaren Biokraftstoff".
SL (Storstockholms Lokaltrafik), verantwortlich für den gesamten öffentlichen Nahverkehr im Ballungsraum Stockholm, transportiert rund 700 000 Menschen pro Tag. Besorgt über die ökologischen Auswirkungen ihrer Tätigkeit, setzt sich die SL seit Jahren für eine Reduzierung der CO²- Emissionen ein. Ihre Ziele sind ehrgeizig: bis 2011 sollen 50% der Busse „grün“ und die Flotte bis 2025 komplett unabhängig von fossilen Kraftstoffen werden.
Aus diesem Grund setzte unser Partner Biogasmax ab dem Jahr 2003 Biomethanbusse ein und betreibt heute eine Flotte von 52 Bussen. Im Jahr 2004 hatte die SL Brennstoffzellen-Busse getestet, die mit Wasserstoff fahren und nur Dampf ausstoßen. Dabei stellte sich dieses zweifellos interessante Experiment jedoch als zu kostspielig heraus, um eine realistische Alternative zu fossilen Kraftstoffen zu sein.
Heute betreibt die SL mit 390 Fahrzeugen die weltweit größte Bioethanolbusflotte. Strenge Produktionskriterien wurden festgelegt, um den Einfluss auf die Umwelt möglichst gering zu halten und damit die Konkurrenz mit der traditionellen Agrarproduktion zu beschränken.
SL hält Biogas für den saubersten, heute verfügbaren Kraftstoff und damit für die beste Wahl.
Aus diesem Grund kündigt sie eine Zunahme auf 80 Biogasbusse (davon 50 Gelenkbusse) im Jahr 2009 an. Ein Anstieg auf 500 Fahrzeuge in den nächsten vier Jahren wurde in Aussicht gestellt. Im Augenblick werden diese Busse vor allem in der Innenstadt Stockholms eingesetzt, wo die Luftqualität am schlechtesten ist. Mit der Zunahme der Biogasbusanzahl wird sich ihr Einsatzradius allerdings auf den gesamten Großraum ausweiten.
Die Einführung der Biogasbusse hängt stark von den lokalen Möglichkeiten der Biomethanproduktion ab. Um die langfristige Versorgung zu sichern hat die SL Verträge mit den Klärwerksbetreibern Stockholm Water und der Käppala Assoziation geschlossen.















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